top of page

Woche 18 - Eine Runde ums Kloster Wienhausen

  • Leiya
  • 3. Mai 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Seid gegrüßt, ihr Lieben, hier ist einmal mehr Florin, der Teddy.

Hier sitze ich am Kloster Wienhausen auf einer Bank. Diese Woche habe ich nur eine kleine Runde für euch: Auf ungeplanten Wegen ums Kloster Wienhausen. Leiya war zu faul eine konkrete Runde festzulegen.

4,83 km 1 Std 11 Min in Bewegung 4,1 km/h


Beobachtete Tiere:

-Nur die üblichen Stadtvögel: Amseln, Kohl- und Blaumeisen.


Aber kommen wir nun zum Kloster.

Das Kloster vom Park aus. Das Kloster wurde im Jahr 1230 von Agnes von Landsberg gegründet. Die werte Dame war eine Schwiegertochter Heinrichs des Löwen, auf den ich sicher irgendwann auch einmal eingehen werde. Wie ich bereits in unserem Streifzug durch einen Teil der Celler Altstadt erzählt hatte, hatte Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg 1528 den Protestantismus im Kreis ein, auch das Kloster Wienhausen war davon betroffen, was aber von den dort lebenden Nonnen nicht so einfach akzeptiert wurde. Es hat noch bis 1587 gedauert, bis die erste evangelische Äbtissin eingesetzt wurde.

Besichtigen kann man es gerade aufgrund der Pandemie nicht, um die im Kloster lebenden Nonnen nicht zu gefährden.

Zu dem Klostergelände gehört eine Wassermühle. Und dort ist ein Kunstatelier drin. Und draußen sitzt dieser Angler und angelt im Mühlenkanal. Ein kleiner Kanal, der von der Aller abgezweigt wurde und zwischen Wienhausen und Bockelskamp wieder in die Aller mündet.

Der Glockenturm. Er steht frei, ist also nicht wie andere Glockentürme Teil des Kirchengebäudes. Er wurde im 14. Jahrhundert erbaut und 1701 erneuert. Das Uhrwerk von 1873 wird heute in Bockenem ausgestellt. Heute ist die Uhr Funkgesteuert,

Früher diente der Turm der Feuerwehr zum Trocknen der Schläuche.

Heiraten kann man hier natürlich auch, auch wenn die Hochzeitskapelle momentan ebenfalls nicht zu betreten ist. Hochzeiten finden auch unter Coronabedingungen statt. Besucher werden per Zettel gebeten, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten. Aber dieses verrostete Brautpaar steht ja außerhalb der Kapelle und kann fotografiert werden.

Eine hübsche kleine Brücke über den Mühlenkanal. Aber auch sie kann momentan nicht betreten werden, da sie sehr schmal ist. Oder einfach nur alt? Es steht keine Begründung beim Sperrschild.

Eine Obstblüte. Wenn ich mich nicht täusche Apfel. Schöne Blüten!

Nach einem Eis ging es dann eine Runde ums Kloster. Dort fanden wie diesen umgeknickten Baum, der aber immer noch lebt. Aber Pflanzen sind eh unglaublich stark. Die kämpfen genauso um ihr Leben wie jedes andere Lebewesen. Darunter könnte so ein kleiner Teddy wie ich sich sicher super verstecken. Es sieht jedenfalls sehr nach einem Zelt aus.

Die Aller. Natürlich müssen wir zum Fluss, wenn er in der Nähe ist. Wir hatten hier auch wieder schöne Wolken am Himmel, wie ihr seht.

Ein letzter Blick aufs Kloster von außerhalb des Geländes, im warmen Abendlicht, ehe ich mich für diese Woche verabschiede. Es war nur eine kurze Tour. Hoffentlich wird es diese Woche spannender.

Bis dahin, gehabt euch wohl.

Hochachtungsvoll,

Florin, der Teddy, am liebsten am Wasser sitzend.

Kommentare


bottom of page