Woche 09 - Eine Runde in Müden an der Aller
- Leiya
- 1. März 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. März 2021
Hallo ihr Lieben, hier ist wieder Florin, der Teddy!

Hier sitze ich in Müden an der Aller vor der St. Petri Kirche. Und hier sind Leiya und ich mit unserer dieswöchigen Tour gestartet. Es ging von Müden ins benachbarte Gerstenbüttel und zurück.

11,5 km 2Std 48Min 4,1 km/h
Von der spätgotischen Kirche aus ging es über die Aller. Nur wenige Meter vor der Brücke fließt die aus dem Harz kommende Oker in die Aller.

Von links kommt die hier schmale Aller, aus dem Hintergrund kommt die Oker. Hier sieht man im Hintergrund ebenfalls das Okerwehr, wo der Fluss etwas aufgestaut und Energie gewonnen wird.

Hier sieht man noch einmal von unten das Metallgitter des Wehrs. Das Wasser fließt da mit viel Kraft durch und in dem Haus oben rechts wird aus der Energie Strom gewonnen. Wie genau das funktioniert muss ein Teddy wie ich nicht so unbedingt wissen.
Daneben befindet sich eine so genannte Fischtreppe.

Da die Fische auf ihrem Weg Flussaufwärts nicht durch das Metallmonster kommen, führt dieser schnell fließende Bach an der ganzen Anlage vorbei. Da kommen die Fische hoch und finden am anderen Ende wieder in die Oker und können weiter Richtung Braunschweig und Harz schwimmen. Und auf dem Weg müssen sie noch weitere fischgeeignete Treppen steigen.

Ein Storchennest. Aber es scheint bei den Störchen nicht sehr beliebt zu sein. Jedenfalls war hier noch keiner zu sehen, wo Leiya mir erzählt hat, dass schon wieder viele der Vögel aus Afrika zurück sind. Und es sind auch laut dem nahen Schild in den letzten Jahren wenige Jungvögel ausgeflogen.
Auf dem Weg durch den Wald nach Gerstenbüttel mussten wir einen Umweg gehen. Es wurden wohl junge Buchen angepflanzt und um sie davor zu schützen, zu sehr von Rehen angeknabbert zu werden, hat man das Waldstück mit einem Zaum umgeben.

Nach dem Umweg an zwei Teichen vorbei sind wir dann endlich in Gerstenbüttel angekommen. Neben einigen Tieren gab es dort diesen Erinnerungsstein an eine Ritterburg, die hier einmal stand, als der Ort noch Garsenbüttel hieß. Ansonsten gibt es in dem Ort Einfamilienhäuser und etwas Landwirtschaft.

Hinter dem Ort ging es wieder über die Aller. Und an der Brücke waren an einem Baum ganz viele Weidenkätzchen. Ganz klar, der Frühling ist ganz stark auf dem Weg. Es wird wärmer. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich bin halt ein Eisbär.

Nach dem Weg durch ein Ferienhausgebiet ging es zurück nach Müden und zur alten etwas maroden Wassermühle. Neben dem einst ausgebrannten Gebäude soll ein neues Wasserkraftwerk entstehen für noch mehr grüne Energie in den umliegenden Steckdosen. Diese grüne Schnecke soll Teil dieses Kraftwerks werden.
Und dann ging es durchs Dorf zurück zum Auto. Und auf dem Weg haben wir dieses alte Teil entdeckt:

Eine alte Tanksäule. Wie ihr seht, steht als Währung D-Mark auf der Säule. Die gab es bis vor zwanzig Jahren. Aber wenn ihr mich fragt, ist sie noch älter. Aber ich bin nur ein Teddy und habe wenig Ahnung von der Geschichte der Designs von Tanksäulen.
Und mit dieser kleinen Kuriosität möchte ich mich für diese Woche von euch verabschieden. Mal sehen, wo es uns diese Woche hinverschlägt.
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Hochachtungsvoll,
Florin, der Teddy auf einer Bank mit Rädern.




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