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Woche 17 - Ein Ausflug nach Eschede

  • Leiya
  • 27. Apr. 2021
  • 3 Min. Lesezeit

Hallöchen, hier ist wieder Florin, der Teddy an einem noch trockenen Fischteich.

Einen Tag zu spät, aber hier ist unsere dieswöchige Tour. Wir waren in Eschede an zwei verschiedenen Orten. Kartenmaterial wie immer aus der komoot App.

9,5 km 2 Std 15 Min in Bewegung 4,2 km/h


Beobachtete Tiere:

- einen seltenen Schwarzstorch!

- Graugänse mit Küken

- Frösche gehört

- 8 Buntspechte! alle gesehen, mehr gehört

- Buchfinken

- Zilpzalps

- Mehrere Haubentaucher

- Reiherenten

- Fisch, der aus dem Teich springt

- Graureiher


Aber bevor wir uns in die Natur begeben, waren wir noch woanders: An der Gedenkstätte für das ICE Unglück 1998.

Am 3. Juni um 10.57 Uhr brach am ICE 884 "Wilhelm Conrad Röntgen" ein Radreifen. Es ist bis heute das schwerste Unglück mit Hochgeschwindigkeitszügen in Deutschland. Der Zug entgleiste und eine Brücke stürzte über dem Zug zusammen. 101 Menschen starben. Oben an der Straße neben der neu aufgebauten Brücke steht ein Steintor mit Inschrift, unten sind diese Gedenktafeln mit einem Gedenktext und den Namen der Opfer. Außerdem wurde hier für jedes Opfer ein Kirschbaum gepflanzt. Als wir Samstag da waren, standen die Bäume kurz vor der Blüte.

Danach ging es weiter. Etwas nördlich von Eschede befinden sich die Aschauteiche, ein 1903 angelegtes Fischteichgebiet, gespeist vom Fluss Aschau, die in die Lachte und dann in die Aller mündet. Im Winter werden die Teiche abgelassen und jetzt laufen sie erst nach und nach wieder voll, weshalb der Teich, vor dem ich auf dem ersten Bild sitze noch leer ist. Und wir haben wieder viele interessante Pflanzen und Tiere gesehen.

Die Kastanienblätter sehen aus wie Klauen, bereit, nach armen kleinen Teddys zu greifen! Aber so stark sind junge Blätter zum Glück nicht und Leiya passt ja auf mich auf.


Aber am tollsten war die Sichtung eines Schwarzstorchs. Im Gegensatz zum Weißstorch sind sie sehr scheu und leben in Waldgebieten nahe von Teichen. Wir hatten gehofft, mal einen zu sehen und waren begeistert, als es jetzt passiert ist.

Familie Graugans auf Ausflug! Dieses Mal haben wir die Tiere besser vor die Linse bekommen, als letzte Woche. Sind die Kleinen nicht goldig?

Die beiden haben uns ordentlich angemeckert. Wir wollten sie lieber nicht noch mehr reizen. Sie sind zwar schön aus der Ferne anzusehen, aber zu nahe sollte man ihnen nicht kommen. Sie können ziemlich übel zubeißen. Und das wollten wir nicht riskieren.

Dies ist kein impressionistisches Gemälde, sondern ein junges Seerosenblatt. Wobei das ja schon an den französischen Maler Claude Monet erinnert. Der hatte ja sehr viele Seerosenbilder gemalt. Und hier kommen neue Pflanzen auf einer sonst noch unberührten Wasserfläche.

Von denen haben wir viele gesehen. So viele wie nie zuvor. Buntspechte. Der hier hat nach Futter gesucht. Das kann man am Klopfen unterscheiden. Wenn sie unter der Borke von Bäumen nach Insekten suchen, klopfen sie langsam. Wenn sie aber Bruthöhlen bauen, dann hört man einen Trommelwirbel weit durch den Wald.

Eine verlassene Spechthöhle in einem abgestorbenen Baumstumpf. In so etwas ziehen Spechte ihre Küken groß. Im nächsten Jahr bauen sie eine neue Höhle und die alten Behausungen kriegen neue Bewohner: Hauptsächlich andere Vögel, aber auch Fledermäuse wurden schon in verlassenen Spechthöhlen gesehen.

Zuerst dachten wir, da sitzt eine kleine Eule. Bis uns doch aufgefallen ist, dass es nur ein Stück Baumrinde ist. Manchmal täuscht einen die Natur ganz schön.

Vom Sonnenuntergang haben wir auch etwas gesehen. Das Licht kurz bevor die Sonne hinter dem Horizont versinkt ist so angenehm warm! Es eignet sich sehr gut zum Fotografieren - Goldene Stunde nennt sich das.

Und damit verabschiede ich mich für diese Woche. Mal sehen, wo es uns hin verschlägt. Aber vielleicht bleiben wir auch mal wieder in Celle.

Bis dahin verabschiede ich mich vom momentan gesperrten Aussichtsturm an den Aschauteichen.

Hochachtungsvoll, Florin, der Teddy.

 
 
 

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