Woche 03 - Zwischen Altencelle, Osterloh und Lachtehausen
- Leiya
- 19. Jan. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. März 2021
Hallöchen, hier ist wieder Florin, der Teddy.

Wir sind letzte Woche wieder unterwegs gewesen, die Leiya und ich. Dieses Mal hat es uns in den Wald gezogen, um genau zu sein das Waldstück zwischen Altencelle, Osterloh und Lachtehausen.
Die Runde zusammengefasst:
6,77 km 1Std 41Min 4km/h

Wie gesagt, die Strecke ging fast ausschließlich durch den Wald. Und dieser Wald bestand hauptsächlich aus Kiefern, wie sie typisch für die Gegend hier sind. Zwischendrin wuchsen immer wieder ein paar Birken. Auch die sind typisch für die Gegend hier.
Zuerst ging es entlang des Osterbruchkanals, eines über 100 Jahre alten ehemaligen Bewässerungskanals der bei Oppershausen aus der Aller kommt und nördlich von Altencelle wieder in die Aller mündet.

Seiner Bewässerungsfunktion kommt der Kanal heute nicht mehr nach. Teilweise wird er für die Fischrei genutzt, dient aber auch als Schongebiet für die Fische.
Am Rand des Kanals wächst Efeu ebenerdig und schlängelt sich die Bäume hoch.

Efeu ist eine immergrüne Pflanze, die etwa 450 Jahre alt werden kann. Sie kann den Boden bedecken, wie auf dem Foto, aber auch an Bäumen oder auch Hausfassaden emporklettern. Efeu ist aber kein Schmarotzer, das heißt er saugt dem Baum keine Nährstoffe ab und lebt auch nicht von ihm. Dennoch kann er kleineren Bäumen schaden, wenn er ihren Stamm und Äste vollständig umschlingt.
Alle Pflanzenteile des Efeus sind giftig, aber in geringer Dosierung wird er bei Erkrankung der Bronchien oder bei Reizhusten verwendet.

Unterwegs sind wir mehreren interessanten Wurzeln begegnet, wie hier diesen ineinander verschlungenen. Auf andere Arten von Wurzeln werden wir sicher bei späteren Touren noch eingehen. Da gibt es so viele interessante Strukturen zu sehen!
Und dann führte uns der Weg durch ein Feld aus Farn! Rotbraun durch die Jahreszeit. Im Sommer ist er selbstverständlich grün.

Soo hoch ist der Farn für mich kleinen Bären! Hätte es vor 350 Millionen Jahren Menschen gegeben, hätten sie sich sicher zwischen den damaligen Farnen so klein gefühlt, wie ich mich jetzt. Ja, so alt sind Farne schon. Älter als die Dinosaurier! Und da damals der Sauerstoffgehalt der Luft höher war, als heute, konnten die Pflanzen, aber auch die Insekten wesentlich größer werden als heute.
Die so genannten Baumfarne dienten den frühen Pflanzenfressern als Nahrung. Der heutige Farn wird in Gärten als Zierpflanze genutzt, im Wald wächst er im Unterholz.

Am Ende ging es doch ein Stück aus dem Wald raus. Und hier sieht man, dass es doch ziemlich kalt war. Der Graben war gefroren. Aber ich bin ein Bär und hab warmes Fell und Leiya war auch warm angezogen. Wir fanden es beide sehr angenehm, diese Runde zu laufen.
Auf der anderen Seite des Feldes hat Leiya zwischendrin gemeint, ein Reh am Waldrand zu sehen. Bis sie dann doch erkennen musste, dass es ein Hund war, der mit seinem Menschen Gassi gehen war 🤣
Nach einem letzten Stück durch den Wald waren wir dann wieder am Auto und sind nach Hause gefahren zu einer schönen Tasse heißem Tee!
Und das war es für diese Woche. Mal sehen, wo es uns Als nächstes hin verschlägt.
Bis dahin empfehle ich mich.
Hochachtungsvoll
Florin, der Teddy




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