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Woche 05 - Celle

  • Leiya
  • 1. Feb. 2021
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. März 2021

Hallooho! Hier ist einmal mehr Florin, der Teddy!

Viele Grüße aus der Residenzstadt Celle, dem südlichen Tor zur Lüneburger Heide. Heute will ich euch etwas über die Stadt erzählen, in der ich lebe. Hier sitze ich auf einer Nachbildung eines Postkastens von 1896. Er hängt an der Stechbahn nahe des Schlossplatzes.

Hier ist das Gebiet auf das ich mich für heute beschränken werde. Die Karte ist übernommen von komoot. Es gibt viel über die Stadt zu erzählen und das werde ich im Laufe der Zeit Stück für Stück tun. Immerhin sind wir, also die Leiya und ich, hier zu Hause und treiben uns oft irgendwo im Stadtgebiet rum.


Blick von der Zöllnerstraße zum Schloss. Wie ihr seht, gibt es hier viele Fachwerkhäuser. Um genau zu sein stehen hier in der Innenstadt ungefähr 400 davon und sie haben beide Weltkrege gut überstanden. Tatsächlich ist Celle eine alte Stadt. Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahr 985. Auf die Ursprünge der Stadt gehe ich aber ein, wenn wir mal da sind, wo Reste der ältesten Gebäude gefunden wurden.

Heute schauen wir uns aber fürs Erste in der Innenstadt um.



Auf dem vorigen Bild sieht man schon einen Teil des Schlosses. Und hier ist das gesamte Gebäude in der Frontansicht zu sehen. So wie es heute zu sehen ist, ist es im Renaissance- und Barockstil gebaut und wie ich finde, ein schönes Gebäude mit der weißen Fassade.

Die ältesten Teile sind aber im Mittelalter entstanden. Das Älteste, was heute noch existiert, ist die Kapelle. Das Fenster unten im linken Turm gehört zur Kapelle. Es ist ein typisch gotisches Spitzbogenfenster. Ich werde jetzt aber nicht jedes einzelne Detail einer Zeit zuordnen. Das wäre langweilig.

Das hier ist der Nordwestturm. Das Besondere an ihm? Hier befindet sich das älteste durchgängig bespielte Theater mit festem Ensemble im Barockstil. Leiya könnte euch erzählen, wie es hinter jedem einzelnen der Fenster hier aussieht. Immerhin ist das ihr Arbeitsplatz. Aber da das hier meine Geschichten sind, werde ich euch nicht mit solcherlei Details langweilen. Da müsst ihr sie schon selber fragen.

Außerdem findet sich im Schloss ein Museum und die Deutsche Management Akademie Niedersachen.

Das hier ist die Stadtkirche St. Marien, die größte Kirche der Stadt. Sie wurde 1292 erbaut und befindet sich an der Stechbahn. Celle ist übrigens sehr früh protestantisch reformiert worden. Herzog Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg, der 1524 in Celle residierte (daher der Name Residenzstadt), führte den Protestantismus ein. Damit war es der zweite Flecken Deutschlands nach Wittenberg, wo die Reformation ihren Anfang nahm, in dem die neue Christliche Strömung flächendeckend eingeführt wurde.


Noch etwas zur Stechbahn. Dieser Platz ist schon seit dem Mittelalter ein Marktplatz. Der Name Stechbahn kommt aber daher, dass das auch der Turnierplatz war und die Ritter hier mit ihren Pferden und Lanzen aufeinandertrafen.

Und hier ist das alte Rathaus. Es war bis 1999 Sitz der Stadtverwaltung. Die schönen Steine sind übrigens eine Illusion. Sie sind aufgemalt. Dieser Nordteil wurde ungefähr zur gleichen Zeit wie die Stadtkirche und das Schloss erbaut. Erweitert wurde es um 1580. Heute ist im neueren Südteil die Touristeninformation, im Nordteil der Ratskeller, die Verwaltung des Schlosstheaters und die niedersächsische Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren.

Der Nordgiebel des alten Rathauses ist schon beeindruckend, oder? Dieser Stil nennt sich Weserrenaissance. Übrigens ist diese Malerei zwar neu gemacht, aber in diesem Stil war das alte Rathaus schon einmal im 17. Jahrhundert bemalt.


Natur gibt es hier natürlich auch, wie hier dieser Baum. Er befindet sich nicht in der Innenstadt. Nur ein Ausblick auf Dinge, in Stadtnähe noch auf uns warten.

Bis dahin verabschiede ich mich bis zur nächsten Woche.


Hochachtungsvoll

Florin, der Teddy.


 
 
 

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