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Woche 11 - Cuxhaven Duhnen

  • Leiya
  • 15. März 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Jaa! Endlich unser erster größerer Ausflug!

Verzeiht, ich bin etwas aufgeregt. Ich grüße euch, hier ist wieder einmal Florin, der Teddy.

Das war ein Abenteuer. Gerade für mich.

Aber wo sind wir überhaupt gewesen? (Karte von komoot)

3,62 km 48 Min 4,5 km/h

Beobachtete Tiere:

- Lachmöwen

- Silbermöwen

- Austernfischer als Schwarm und ein einzelner Jungvogel


Aber wie sind wir hier hin gekommen? Leiyas Schwester hat einen Wohnwagen in Cuxhaven. Und da wollte sie etwas tun, damit sie - wenn möglich - irgendwann wieder da Urlaub machen kann. Und Leiya und ich sind mitgekommen. Nach heftigem Regen sind wir aber losgezogen, als etwas die Sonne rauskam.


Und wie ihr seht: Das Wasser war weg. Ebbe. Watt. Aber auch Pfützen. Salzige Pfützen, wie ich selbst für euch getestet habe! Nach dem ersten Foto, wo ich ja schon am Rucksack lehne, hat mich doch eine Böe erfasst und in eine Wasserlache geweht. Leiya hat mich da schnell wieder rausgefischt, aber ich war nass und dreckig. Inzwischen war ich aber in der Waschmaschine und bin wieder schön sauber, trocken und gebürstet.

Das Wasser kommt! Die Flut! Zweimal am Tag kommt das Wasser und geht dann wieder. Das liegt am sehr flachen Meeresboden und den Einfluss des Mondes.

Im Hintergrund seht ihr die Insel Neuwerk. Bei Ebbe kann man durchs Watt zu Fuß da hin laufen oder mit der Pferdekutsche - den sogenannten Wattwagen - hinfahren.

Was ist wohl zuerst da? Die Flut oder der Regen? Die Möwen hatten Mühe in dem Sturm zu navigieren. Das Wetter hat uns allerdings auch wunderschöne Wolken gezeigt.

Und der Wind hat nicht nur mich, sondern auch Sand weggeweht. Entsprechend haben wir Steine und Muscheln teilweise freigelegt gesehen.

Ein riesiges Containerschiff. So viele Container, so viel Zeug, das um die Welt geschickt wird. Das Ziel dieses Schiffs war ziemlich sicher Hamburg. Was da wohl alles drin ist? Auf diesem Schiff haben bis zu 11.000 Container Platz.

Huch? Das gehört doch an ein Schiff und nicht an Land?! Das ist ein Anker, der soll Schiffe auf See am Boden festhalten. Aber hier gibt es keine Schiffe und das Meer ist mehrere hundert Meter entfernt. Die Fahrrinne, in der das Wasser tief genug ist, dass Schiffe fahren können, die so große Anker haben, ist mehrere Kilometer entfernt. Aber vielleicht dient dieser Anker hier nur der Zierde.

Der Duhner Dorfbrunnen. Der Teil von Cuxhaven hier heißt Duhnen und der Brunnen steht im Zentrum des Ortes. Normalerweise sind hier viele Menschen. Heute war es ruhig. Kaum Touristen wollten bei diesem Wetter ans Meer. Der ursprüngliche Brunnen lässt sich mindestens auf 1300 datieren. 1935 wurden die Reste gefunden und der Brunnen neu aufgebaut.

Wenig später waren wir zurück am Campingplatz. Und etwas später ist Leiya mit ihrer Schwester noch zum wchtigsten Wahrzeichen Cuxhavens gefahren:

Die Kugelbake. Ein wichtiges Seezeichen. Hier fließt die Elbe in die Nordsee. Und es war wichtig, dass die Schiffe hier in der Fahrrinne bleiben. Die Fahrrinne, in der die riesigen Frachtschiffe langfahren ist nicht weit vom Watt entfernt und man will ja nicht auflaufen und Schiffbrucch erleiden.

Und das war der letzte Anblick, den wir am Meer hatten. Ein Regenbogen! Der schönste des Tages! Insgesamt haben wir fünf Stück gesehen! Es war wahrlich Aprilwetter: Sonne, Hagel, Wind, Regen und Regenbögen haben wir alles abbekommen.

Und damit verabschiede ich mich für diese Woche.

Hochachtungsvoll, Florin, der Teddy, hier nass und dreckig vor dem Wohnwagen.

 
 
 

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