Woche 12 - Fuhseaue und Hügelgräber
- Leiya
- 22. März 2021
- 2 Min. Lesezeit
Halli Hallo, hier ist wieder Florin, der Teddy, sitzend unter einer Straßenbrücke.

Diese Woche melde ich mich wieder aus Celle. Um genau zu sein, dem Süden von Celle, dort fließt der kleine Fluss Fuhse. Und da in der Nähe sind wir langgegangen und haben einige interessante Dinge gesehen. Und zwar sind wir hier gewesen: (Kartenmaterial wie immer aus der komoot App)

6,54 km 1Std 37Min 4km/h
Beobachtete Tiere:
-Raben
-Ringeltaube
-3 Reiher
-1 Reh, vermutlich mit Melanismus, da es dunkler war als normale Rehe
Aber nun zu der Runde. Es ging los am Freibad von Westercelle.

Vor zwei Wochen hatte ich doch schon einmal ein Freibad in der Winterruhe nur mit Regenwasser gefüllt gesehen. Wenn auch nicht hier in Celle sondern in Edesbüttel. Es ging halb ums Freibad herum in Richtung der neuen Umgehungsstraße. Also das Stück, das bereits fertiggestellt ist.

In diesem Fall haben wir die Straße unterquert. Und unter dieser Brücke saß ich auch auf dem ersten Bild. Hier ist passiert, was an der Aller noch passieren wird: Die Straße, die sich durch die Natur frisst. Leiya kannte dieses Stück aber nicht ohne die Straße. So lange wohnt sie noch nicht in Celle.

Und hier haben wir die Fuhse. Überquert haben wir sie aber nicht. Sie entspringt im Oderwald zwischen Braunschweig und dem Harz und mündet bei Celle in die Aller. Noch ist sie recht voll, im Sommer hat sie dann weniger Wasser.

Der Frühling kommt. Immer mehr und mehr Büsche schlagen aus und man sieht immer mehr Grün. Endlich kommt wieder Farbe in die Welt nach dem dunklen, trüben Winter. Und endlich werden die Tage auch wieder länger und heller.

Da hinten ist das oben erwähnte zu dunkle Reh, in der Sonne liegend und sich sonnend. Näher ran sind wir nicht gegangen. Wir wollten das Tier nicht verscheuchen. Beobachtet hat es uns ja schon.

Das hier ist eine ehemalige Bahnstrecke und zwar die von Braunschweig nach Celle. Schnurgerade verläuft sie hier. Sie wurde im Mai 1971 stillgelegt. Ganz in der Nähe ist noch eine zweite, ebenfalls schon lange stillgelegte Bahntrasse ohne Gleise: Sie kommt von Gifhorn. Und das Interessanteste der Tour erwartete uns am Ende dieses Weges kurz vor der Umgehungsstraße:

Ein Berg? Mitten im Wald. Und drum rum gab es noch mehrere weitere Hügel, die ganz ähnlich aussahen. Ein Schild in der Nähe hat uns verraten, was das für Hügel sind: Grabhügel aus der frühen Eisenzeit. Vermutlich aus derselben Zeit, wie der Friedhof an der Lachte aus Woche 8.

Und nahe der Hügeln fand sich auch dieses Tal. Ein Graben. Um genau zu sein, ein Torfschiffgraben aus der Celler Frühzeit vor etwas über 1000 Jahren. Er wurde genutzt um Torf zum Heizen aus einem südlich gelegenen Moorstück in die Stadt zu transportieren.
Für uns neigt sich die Zeit des Heizens zum Glück für ein paar Monate dem Ende zu. Es wird immer wärmer.
Und für diese Woche mag ich mich hiermit von euch verabschieden.

Hochachtungsvoll,
Florin, der Teddy, auf einem abgestorbenen Baumstumpf sitzend, das nächste Abenteuer schon im Blick!




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